Einbruchschutz: So sichern Sie Ihr Zuhause

In Allgemein by Treppenbau Biehler

In Deutschland konnte die Polizei für das Jahr 2019 insgesamt 87.145 Wohnungseinbrüche verzeichnen. Somit ist die Zahl der Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Hausbesitzer vermehrt in Sicherheitstechniken investieren. Um Eigentümer und Mieter dabei finanziell unter die Arme zu greifen, können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau Zuschüsse zur Einbruchsicherung von Wohnungen und Häusern beantragt werden.

Im Zuge dessen werden unter anderem Einbauten sowie Nachrüstungen von einbruchhemmenden Wohnungstüren, Haustüren, Fernstern und Rollläden gefördert. Dabei betragen die Zuschüsse bei Einzelmaßnahmen 10 % der Investitionskosten. Allerdings sind diese nur dann förderfähig, wenn sie die unterste Grenze von 2.000 € nicht unterschreiten.

 

Welche Maßnahmen zum Einbruchschutz sind auf dem Markt vorhanden?

 

Im Bereich des Einbruchschutzes wird eine Vielzahl unterschiedlichster Techniken und Möglichkeiten angeboten. Dabei reicht das Sortiment auf dem Markt von einbruchsicheren Fenstern und Türen über Alarmanlagen und Infrarotkameras bis hin zu Smart-Home-Apps. Diese Möglichkeiten lassen sich grundsätzlich den beiden übergeordneten Bereichen des mechanischen und elektronischen Einbruchschutzes zuordnen.

In Anbetracht dieser beiden übergeordneten Schutzmöglichkeiten wird aus polizeilicher Sicht die Relevanz eines mechanischen Einbruchschutzes hervorgehoben. Denn diese können beispielsweise in Form einer gut gesicherten Tür oder einer eingebauten Fenstereinbruchsicherheit einen Einbruch bereits im Versuchsstadium zum Scheitern bringen. So ist ein mechanischer Schutz deutlich effektiver, da dieser weniger fehleranfällig ist als vergleichsweise ein elektrischer Schutz.

 

Welche mechanischen Schutzmaßnahmen gibt es?

 

Um Ihren Neubau oder Ihr Haus im Rahmen einer Nachrüstung einbruchsicher zu machen, bietet sich unter anderem der Einbau von einbruchhemmenden Türen, Fenstern sowie Fenstertüren, die geprüft und zertifiziert sind, an. Für einen optimalen Schutz sollten diese dabei mindestens der Widerstandsklasse RC 2 entsprechen. Bei besonders starker Einbruchgefährdung oder einem wertvollen Hausrat ist die Verwendung der Widerstandsklasse RC 3 oder höher empfehlenswert. Drüber hinaus können auch einbruchhemmende Garagentore und Garagenzugänge nach DIN EN 1627 verbaut werden. Für Lichtschächte oder Kellerfenster, die Einbrechern meist ein sichtgeschütztes Vorgehen ermöglichen, ist eine gesonderte Sicherung empfehlenswert. Hierfür bieten sich unter anderem die Verwendung von Rollenrostsicherungen oder stahlarmierte Glasbetonsteine an. Außerdem tragen auch Rollläden sowie vergitterte Fenster zur weiteren Sicherung des eigenen Zuhauses bei.

Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass Sicherungen nur dann wirksam sind, wenn diese auch fachgerecht eingebaut werden. Um hierfür ein geeignetes Unternehmen zu finden, gibt es polizeilich empfohlene Errichterunternehmen. Ein solches Errichterunternehmen, das als Spezialist für Nachrüstungen beim Landeskriminalamt als regionaler Partner gelistet ist, ist die Firma Treppenbau Biehler.